Installation einer siduction-ISO auf einen USB-Stick, eine SSD-Karte, einem SHDC-Gerät unter Verwendung einer anderen Linuxdistribution, MS Windows™ oder Mac OS X™
Unabhängig vom verwendeten Betriebssytem ermöglichen die nachfolgend beschriebenen Methoden die Installation einer siduction-ISO auf einen USB-Stick, eine SSD-Karte, einem SHDC-Gerät (Secure Digital High Capacity card).
Dabei wird das siduction-ISO auf das Gerät geschrieben. Auch wenn die Option persist nicht möglich ist, kann man "siduction auf einem Stick" haben.
Falls persist benötigt wird, ist install-usb-gui bei einem vorhandenen siduction-System die empfohlene Methode, da man dadurch keinerlei Einschränkungen ausgesetzt ist. Siehe auch: USB/SSD fromiso Installation - siduction-on-a-stick.
Voraussetzungen
- Stelle sicher, dass das BIOS des PC, auf dem Du siduction-on-a-stick/card starten möchten, das Booten mittels eines USB-Sticks bzw. einer SSD-Karte erlaubt. Normalerweise ist dies der Fall, wenn der PC das USB 2.0 oder 3.0-Protokoll verwendet und das Booten von USB/SSD unterstützt.
- USB/SSD sollte automatisch erkannt werden und die Menü-Option F4 sollte Hard Disk ausgeben, andernfalls sollte F4 >Hard Drive aufgerufen oder fromhd der Bootmenü-Zeile beigefügt werden.
- Es ist wichtig anzumerken, dass die folgenden Methoden vorhandene Partitionstabellen auf dem Zielmedium überschreiben und zerstören werden. Der Datenverlust hängt von der Größe der siduction-*.iso ab. Was Linux betrifft, wird der gegebene Speicherplatz nicht beschränkt und es kann sein, dass Daten wiedergewonnen werden können, welche nicht durch die ISO zerstört wurden. MS Windows hingegen scheint nur eine Partition zu erlauben. Gehe also keine Risiken eines Datenverlustes ein und wende diese Methode nicht auf einer Deiner 100+ GB Festplatten an. Sichere Deine Daten!
Linux-Betriebssysteme
Stecke Deinen USB-Stick oder Kartenleser mit der Karte, auf die geschrieben werden soll, an und führe folgenden Befehl aus:
cat /path/to/siduction-*.iso > /dev/USB_raw_device_node
oder
dd if=/path/to/siduction-*.iso of=/dev/sdX
Um herauszufinden, was das X in sdX ist, bitte als root fdisk -l aufrufen.
Beispiel:
Schließe Dein Gerät an, führe den Befehl dmesg aus und beachte die Ausgabe:
sd 13:0:0:0: [sdf] Assuming drive cache: write through sd 13:0:0:0: [sdf] Assuming drive cache: write through sdf: sdf1 sdf2 sd 13:0:0:0: [sdf] Assuming drive cache: write through sd 13:0:0:0: [sdf] Attached SCSI removable disk
Angenommen die gespeicherte ISO siduction-11.1-OneStepBeyond--i386-2011xxxxx wurde zu siduction-11.1-onestepbeyond.iso umbenannt, so ist der auszuführende Befehl:
cat /home/username/siduction-11.1-onestepbeyond.iso > /dev/sdf
oder
dd if=/home/username/siduction-11.1-onestepbeyond.iso of=/dev/sdf
USB/SSD sollte automatisch erkannt werden und die Menü-Option F4 sollte Hard Disk ausgeben, andernfalls sollte F4 >Hard Drive aufgerufen oder fromhd der Bootmenü-Zeile beigefügt werden.
MS Windows™
Das Vorgehen ist einfach. Installiere das Programm flashnul (Link zur Download-Seite).
Merke Dir den genauen Namen von 'flashnul'. Nach dem Auspacken kann das Verzeichnis einen Namen flashnul-x.x haben (zum Beispiel: 'flashnul-1rc1.zip' wurde gespeichert, ausgepackt und in ein Verzeichnis flashnul-1rc1 installiert, das nochmal ein Verzeichnis flashnul-1rc1 enthält. In letzterem ist dann das ausführbare Programm mit den dazugehörigen Dateien. Auf diese Weise wird es im folgenden Beispiel verwendet).
Man steckt den Stick oder die Karte an.
Falls Du nach der Installation von flashnul nicht sicher sind, wohin der USB-Stick eingebunden wurde, führe den Befehl 'flashnul -p' aus, indem Du im Menü auf run klicken und cmd eingeben, um den Terminal zu starten. Danach wechselt man in das Programmverzeichnis von flashnul. In unserem Falle:
cd C:\Program Files\flashnul-1rc1\flashnul-1rc1\ flashnul -p
Die Ausgabe wird in etwa so aussehen:
Available physical drives: 0 size = 60022480896 (55 Gb)) 1 size = 2003828736 (1911 Mb)
Die gespeicherte ISO siduction-11.1-OneStepBeyond--i386-2011xxxxx (umbenannt zu siduction-11.1-onestepbeyond.iso) wird in das Programmverzeichnis von flashnul-1rc1 kopiert oder verschoben.
In unserem Beispiel zeigt die Ausgabe von 'flashnul -p' das USB-Gerät unter 1eingebunden. Somit wird - mit Administrator-Rechten - folgender Befehl eingegeben und im Anschluss die ENTER-Taste gedrückt:
flashnul 1 -L siduction-11.1-onestepbeyond.iso
Mit MS Win7 sollen die Laufwerksbuchstaben angegeben werden, z.B. die Laufwerke D: und c:\:
flashnul D: -L c:\flash\siduction-11.1-onestepbeyond.iso
USB/SSD sollte automatisch erkannt werden und die Menü-Option F4 sollte Hard Disk ausgeben, andernfalls sollte F4 >Hard Drive aufgerufen oder fromhd der Bootmenü-Zeile beigefügt werden.
Mac OS X™
Schließe Dein USB-Gerät an, Mac OS X sollte es automatisch einbinden. Im Terminal (unter Applications > Utilities), wird dieser Befehl ausgeführt:
diskutil list
Stelle die Bezeichnung des USB-Geräts fest und binde die Partitionen des Geräts aus (unmount). In unserem Beispiel ist die Bezeichnung /dev/disk1:
diskutil unmountDisk /dev/disk1
Angenommen die ISO siduction-11.1-OneStepBeyond--i386-2011xxxxx wurde zu siduction-11.1-onestepbeyond.iso umbenannt und in /Users/username/Downloads/ gespeichert, und das USB-Gerät hat die Bezeichnung disk1, so führt man folgenden Befehl aus:
dd if=/Users/username/Downloads/siduction-11.1-onestepbeyond.iso of=/dev/disk1
USB/SSD sollte automatisch erkannt werden und die Menü-Option F4 sollte Hard Disk ausgeben, andernfalls sollte F4 >Hard Drive aufgerufen oder fromhd der Bootmenü-Zeile beigefügt werden.


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